Komitee fordert Bundesrat auf Zahlen offen zu legen!

Der Bundesrat lehnt die Initiative für menschenfreundlichere Fahrzeuge ab. Damit bestätigt er seine klimapolitische Lethargie. Das Initiativkomitee der Stoppoffroader-Initiative fordert den Bundesrat auf, die Annahmen für seine Behauptungen offen zu legen.

Der Bundesrat hat wie erwartet nicht dazu gelernt und ist immer noch nicht aus seiner klimapolitischen Lethargie aufgewacht. Dies zeigt der Entscheid die Initiative für menschenfreundliche Fahrzeuge abzulehnen.

Der Bundesrat behauptet, die möglichen Verbesserungen bei einer Umsetzung der Initiative liegen nur bei Einsparungen von etwa je zwei Prozent CO2- und Partikelausstoss, gemessen am Gesamt-Ausstoss aller im Verkehr stehenden Personenwagen in der Schweiz.

Das Komitee fordert den Bundesrat auf die Annahmen und Zahlen für diese falschen Aussagen offen zu legen. Denn die Massnahmen, welche die Initiative fordert erlauben insbesondere mittelfristig und in Kombination mit einem Bonus-Malus, welche den technologischen Fortschritt weiter antreibt, ein Reduktionspotential von 30 Prozent bis 2020. Mit einem zusätzlichen Anreiz zum Ersatz alter ineffizienter Fahrzeuge und einer Eindämmung der Zunahme des MIV liessen sich insgesamt 40 Prozent erreichen. Diese 40 Prozent sind notwendig, um eine Klimapolitik zu verfolgen, welche eine gefährliche Erwärmung (mehr als 2 Grad im globalen Mittel) verhindert.

Auf die fortwährende Tendenz zur Aufrüstung auf der Strasse, die zahlreichen unnötigen übertrieben grossen Fahrzeugen, das verfehlen der Klimaziele im Bereich der Treibstoffe, das Nicht-Einhalten der freiwillig vereinbarten Ziele mit den Autoimporteuren der Schweiz, welche im Vergleich zur EU eine um 20 Prozent ineffizientere Fahrzeugflotte haben, die Verwässerung der EU CO2-Grenzwerte für Personenwagen und weitere Gründe, welche für die Initiative sprechen geht der Bundesrat gar nicht ein.

Beste Grüsse,
das Stopp-Offroader-Team

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